In der Schülerfirma SAM arbeiten Schüler als ein Team der Oberstufe und Mittelstufe der HBFG gemeinsam an unterschiedlichen Projekten. Dabei können sie eigenständig ihre gestalterischen Kompetenzen in realen Aufträgen praktisch anwenden und erlernen weitere wichtige Fähigkeiten und Fertigkeiten, um ein Unternehmen zu managen. Neben der Umsetzung der Aufträge in Form von Grafik, Film und Webdesign kümmern sich die Schüler also auch um Bereiche wie Kundenkorrespondenz, Geschäftsführung und Buchhaltung.

Die Schüler erleben bei SAM Teamarbeit außerhalb des Unterrichts und Arbeiten wie eine „richtige“ Media-Agentur. Immer mit dabei, jedoch eher im Hintergrund, ist als Betreuungslehrerin Frau Frede. Falls es also tatsächlich mal Probleme gibt, können sich die Schüler damit an sie wenden.

Von der Schulleitung genehmigt und versichert tritt SAM vor Kunden als eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts für Schüler (GbRS) auf und gilt steuerlich als Kleinunternehmen.

Die Gewinne aus den Aufträgen werden in die Schülerfirma reinvestiert, wozu auch mal ein gemeinsames Essen gehören kann – wie im richtigen Leben. Die Abwicklung der Projekte organisieren die Schüler auf regelmäßigen Treffen im SAM-Raum R 43-1 in der Schule, sie setzen jedoch auch viele Arbeiten selbstständig Zuhause um.

Um stets in Kontakt bleiben zu können, nutzen sie WhatsApp, Dropbox oder Trello. Ganz ohne Papierkram kommt aber auch eine Schülerfirma nicht aus.

Da sich natürlich jedes Jahr die Anzahl der Mitarbeiter ändert, strebt SAM an, aus einer stabilen Basis von ca. 5 bis 25 Schülern zu bestehen.

Zu Beginn des Schuljahres können sich die Schüler bei SAM (bzw. bei Frau Frede) anmelden und erhalten am Ende des Schuljahres ein Zertifikat über ihre Teilnahme, was sie für Bewerbungen und Portfolios nutzen können.

Wer aber glaubt, er könne sich bei SAM ohne richtiges Mitwirken das Zertifikat „ergaunern“, dem sei gleich gesagt: SAM ist eine richtige Firma und darf dementsprechend auch Mitarbeiter kündigen.